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Unser Dorf Simmershausen liegt im Herzen der Rhön und somit in der Mitte Deutschlands, unmittelbar beim Dreiländereck Hessen, Bayern, Thüringen - ganz in der Nähe liegt auch
die bekannte Wasserkuppe, die mit 950 m der höchste Berg Hessens ist.
Seit 1972 ist die bis dato selbständige Gemeinde Simmershausen, mit seinen etwa 650 Einwohnern, nach Hilders der größte Ortsteil der Marktgemeinde Hilders.
Unser Dorf liegt in einem herrlichen flachen Seitental östlich der Ulster und wird umgeben vom Buchschirm (745 m), dem Staufelsberg (646 m) und dem Auersberg (756 m).
Simmershausen ist ein typisches Rhöndorf. Es gibt markierte Spazier- und Wanderwege mit Ruhebänken zum Ellenbogen (814 m), thüringische Rhön und Eisenacher Haus, Naturlehrpfad
am Auersberg und Burgruine, Skiwanderweg zur Loipe Rhönwald; Brotbacken im Steinbackofen, Dorfgemeinschaftshaus, Bücherei, Kindergarten, Kinderspielplatz, Sportplatz, Wassertretbecken und
vielem mehr.
Simmershausen wurde zum erstenmal im Jahre 915 urkundlich erwähnt, ist aber wahrscheinlich noch älter.
Am 8. Dezember 1999 erhielt der Ort Simmershausen das Prädikat "Erholungsort".
Neben Tradition und Brauchtum ist aber auch die moderne Zeit nicht spurlos an Simmershausen vorüber gegangen. Man findet hier noch eine gesunde Mischung aus allem mit intaktem Dorfleben, in
dem auch mal gerne deftig gefeiert wird.
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Geschichtliches von Simmershausen
| 915 |
erstmalige Erwähnung als "Sigimareshuson". |
| 1120 |
die Auersburg wird als Ritterburg erbaut. |
| 1214 |
die Herren von Nithardshusen (Neidhartshausen) verkaufen
die Burg an das Kloster Fulda. |
| 1354 |
Neubau der Auersburg als Amtsschloss |
| 1450 |
durch die große Pestepidemie war das Dorf unbewohnt. |
| 1540 |
"Der Höhl" Schutz als natürlicher Grenzwall über den Staufelsberg zum Schutze der Bauern vor Überfällen. |
| 1572 |
das Dorf ist wieder bewohnt die erste Gemeindeordnung wird erstellt. |
| 1579 |
Taufstein in der Kirche. |
| 1595 |
Grabstein in der Südwand der Kirche. |
| 1609 |
erster Schulunterricht, Lehrer Stefan Drott. |
| 1611 |
erster von 31 Pfarrern in Simmershausen, Magister Johannes Köbert. |
| 1612 |
Weihung der Kirche. |
| 1635 |
erste Fußpilgerwallfahrt Simmershausen - Vierzehnheiligen |
| 1681 |
Empore wird in der Kirche eingebaut. |
| 1711 |
*Bildhauer Johann Josef Keßler |
| 1730 |
* Komponist Johann Adam Möller, Name im Augustinerorden
Alexius Molitor. |
| 1747 |
*Barockmusiker, Domorganist zu Fulda, Pater Fructuosus Roeder. Muskalische Werke von Roeder wurden 1995 in Washigton ausfindig gemacht. |
| 1749 |
Kilianusaltar in der Kirche Simmershausen wurde von Joh. Jos. Keßler geschaffen. |
| 1790 |
Franz Anton Jäger, Verfasser der Briefe über die Hohe Rhön, Kaplan in Simmershausen. |
| 1817 |
Simmerhäuser Trachten. (Staatsarchiv Würzburg) |
| 1868 |
Ein Unglücksjahr für das Dorf
Januar, der größte Teil der Kühe verendete an Milzbrand
Mai, Hagelschlag vernichten den größten Teil der Saatfelder
6.August, 38 Häuser mit Wirtschaftsgeb. brennen ab. |
| 1888 |
wurde ein neuer Kirchturm gebaut. |
| 1912 |
Bau des Vereinshauses |
| 1920 |
*Wilhelm Kümpel, Kirchenmusikdirektor am Erfurter Dom von 1958 bis 1994, + 01.02.2000 |
| 1949 |
Gründungsjahr der Fa. Drott |
| 1951 |
Umlegungsverfahren |
| 1955 |
Hochwasser |
| 1963 |
Bau des Dorfgemeinschaftshauses |
| 1968 |
Neues Kriegerehrenmal |
| 1971 |
Beitritt zur Großgemeinde |
| 1987 |
Neben Landwirtschaft und Gewerbe, beginn des aktiven Tourismus mit ca. 50 Betten |
| 1989 |
Erster "Rhöner Viehabtrieb" |
| 1989 |
03.12 Nach Grenzöffnung erste Begegnung mit Oberweid |
| 1990 |
Ortsjubiläum "1075 Jahre Simmershausen" |
| 1993 |
Auszeichnung im Landeswettbewerb für das beispielhafte familienfreundliche Urlaubsangebot |
| 1995 |
Einrichtung der Heimatstube |
| 1996 |
Landeswettbewerb "Unser Dorf" 2. Platz im Regionalentscheid |
| 1999 |
Staatl. Anerkennung zum "Erholungsort" |
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